Alles Social Bookmarking, oder was?
November 29, 2007 at 4:11 Uhr nachmittags | In (Web-)Technisches, Dienst am Kunden, Netzwerke(n) | No CommentsTags: Kundenbindung, Mitmach-Internet, Social Networking
„Wie genau funktioniert das eigentlich mit den Social-Bookmark-Diensten?“ diese Frage stellte Heide Liebmann in Ihrem Blogbeitrag. Ist eine spannende Frage und ich möchte hier für mich mal Antworten auf diese und weitere Ihrer Fragen geben.
Zunächst mal, wie funktioniert Social Bookmarking?
Übersetzt heißt der Begriff ja nichts anderes als „Soziale Lesezeichen“. Lesezeichen? Kenne ich! Benutze ich immer dann, wenn ich im Internet bin und mir eine Seite merken will, weil ich sie später noch mal anschauen oder wieder benutzen möchte.
Aber sozial, was ist denn daran sozial?
Im Gegensatz zum normalen “bookmarking“ werde die Social Bookmarks nicht lokal sondern auf speziellen Websites gespeichert und sie werden mit so genannten Tags (neudeutsch für Schlagwörter) versehen, die Mitbenutzer ihnen zuordnen. Zusätzlich können Sie auch noch mit Kommentaren versehen werden.
Wo ist denn da der Vorteil?
Die Lesezeichen stehen immer und überall auf der Welt zur Verfügung, ich benötige nur einen PC mit Zugang zum Internet.
Hier bewerten Menschen und keine Suchmaschinenroboter.
Eine Website, die häufig in der Liste der Bookmarks auftaucht wird als qualitativ hochwertig angesehen.
Ich kann meine Lesezeichen für mich behalten oder sie anderen mitteilen und hier wird es erst recht spannend, denn so habe ich die Möglichkeit Lesezeichen für Zielgruppen festzulegen.
Natürlich könnte ich dieses Instrument dafür nutzen neue Kunden zu gewinnen oder alte zu binden. In dem ich auf die Linkseiten verweise.
Ich denke, die Social Bookmarking Seiten sind ein wichtiger Bestandteil des „Mitmach-Internet“ geworden, natürlich ist es schade, dass alle anders funktionieren und das man sich bei vielen eintragen muss oder kann. Aber so ist es halt im Internet, oder?!
Ich weiß, dass ist nur ein erster Überblick und er beantwortet lange nicht alle Fragen, aber ich hoffe wenigstens einige.
„Wat is en Dampfmaschin? Da stelle mer uns mal janz dumm…“
November 28, 2007 at 3:10 Uhr nachmittags | In (Web-)Technisches, Organisatorisches | No CommentsTags: Impressum, RStv, TMG
Nachdem ich gestern das Grundgerüst des Blogs angelegt habe geht es heute an den weiteren Aufbau. Es heißt zwar immer, bloggen sei so einfach und jeder kann es erlernen, aber natürlich gilt es wie immer einige rechtliche Dinge zu beachten. Die Frage, die sich
stellt: “Brauche ich ein Impressum oder nicht?”
Im Prinzip könnte ich es dann halten wie mit der Dampfmaschine in der Feuerzangenbowle. Zitat: „Wat is en Dampfmaschin? Da stelle mer uns mal janz dumm…“, aber genau das kann ich nicht, denn es gibt ja das TMG (Tele Medien Gesetz) und den RStV (Staatsvertrag über Rundfunk und Telemedien).
Jetzt könnte ich natürlich beide lesen und dann das für mich relevante herausschreiben, aber zum Glück gibt es ja google und nach einiger Suche finden ich folgende Adressen:
http://www.digi-info.de/de/netlaw/webimpressum/assistent.php
http://www.brain-at-work.de/de/art/uid_kategorien/0000078/id_matchcode/service_recht/id_artikel/0000140/bop/0/print/false/chksum/fe35f1b101b2b55c22bca5d21eb08d9e/beetools.html
Hier erfahre ich genau, wie ein Impressum auszusehen hat und wer, welche Angaben machen muss.
Die meisten Informationen gibt es aber hier:
http://www.linksandlaw.info
Was habe ich jetzt daraus gelernt?
Im Prinzip ist es egal, ob ich ein privates oder ein kommerzielles Blog betreibe, auf der sicheren Seite stehe ich, wenn ich ein Impressum anlege. Einzig und allein das Ziel meines Blogs entscheidet darüber, wie umfangreich meine Angaben sein müssen. Gleiches gilt übrigens auch für eine Homepage.
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